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Jetzt blüht der Erdrauch, ein altes Räucher- und Heilkraut. Es war eines der wichtigsten Heilkräuter in der Zeit der Kelten gegen schlechte Energien und somit ein starkes Schutzkraut. Wenn die Überlieferung uns lehrt, dass es von den Hexen und Kräuterkundigen für Unsichtbarkeits-Zauber verwendet wurde, so ist das natürlich im Feinstofflichen und folgendermaßen zu verstehen:
Nicht materialisierte Wesenheiten, die maßgeblich für Ärger, Streit und schlechte Stimmung verantwortlich sind, werden durch den Erdrauch abgehalten und können nicht andocken. Der Erdrauch, auch Elfenkraut genannt, wirkt so wie ein Zaubermantel, der uns für diese Wesen oder Energieformen unsichtbar macht.
Die Wirkung auf der materiellen Ebene ist entsprechend zum Thema Ärger und Schlechtigkeit eine Harmonisierung der Gallenblase. Nach der Zwangschristianisierung wuchs das Kraut in den Klöstern und wurde beim Exorzismus eingesetzt, die schlechten Energien fanden dabei eine Umdeutung in Hexen und Dämonen und wurde so gegen die „Ketzer“, die alten Kräuterkundigen selber, eingesetzt. Nach und nach verschwand das Kraut aus dem Gedächtnis der Menschen und spielt heute, wie so viele Heilkräuter, keine große Rolle mehr im Massenbewusstsein.
Bei mir wächst der Erdrauch in großen Mengen wild im Gemüsegarten. Nach der Ernte wird er sofort mit einem Keramikmesser zerkleinert, dann getrocknet und in große Schraubgläser abgefüllt.

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