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Vollmondritual unter der Magnolie am 29. Mai 2018

Unter der Magnolie habe ich noch nie ein Ritual gefeiert – doch ihr Ruf heute ging so deutlich an mich, dass ich mich spontan dazu entschloss, meine beiden Haupt-Ritualplätze dieses Mal nicht zu nutzen.

Die Magnolie steht für Selbsterkenntnis, Selbstwert und Transzendenz. Sie hat in ihrer Seelen-Essenz eine perlmuttfarbene Energie – wie die Perle, die sich aus einer alten Blockade in Form eines störenden, schmerzend reibenden Sandkorns entwickelte. Die Perle – der verborgene Schatz im tiefsten Innern, das Perlmutt, schützende und pastellzart schillernde Schale, Schutz vor dem inneren und äußeren Schmerz …

Wenn die zarte Magnolie spricht, ist das wie ein Wimpernschlag, ein Erkenntnis-Hauch weht einem ins Herz. Die Heilung der Weiblichkeit ist nach wie vor das große Thema, denn die Frauen müssen in dieser Zeit vorangehen. Sie müssen sich selbst und die Welt neu gebären. Die Magnolie erinnert uns in dieser Zeit, gut mit uns selbst und mit unseren Schwestern und Brüdern zu sein. Gerade Schwesternwunde und Brudermord, durch Verrat und dahinterliegendem Neid und Eifersucht und noch eine Schicht darunter die immer ursächlichen Minderwertigkeits- und Mangelgefühle, und die aus diesem Grund ewig weitergereichten Verletzungen der vielen Inkarnationen, wollen hier und jetzt erkannt und transformiert werden. Niemand kann dir die Liebe geben, die du dir selbst verwehrst. Und niemand war je in der Lage, dir die Liebe zu stehlen, die dir gebührt. Also die wichtige Botschaft für diesen Vollmond, der Herzenshauch der Magnolie:

„Erkenne dich selbst und deinen unermesslichen Wert! Und dann erkenne: ein jeder andere ist auch ein Selbst. So einfach ist es.“

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